Informationen zur Sir Peter Ustinov Stiftung

Stifter Sir Peter Ustinov
(* 16.04.1921 – † 28.03.2004)
Gründung 1999
Vorstand Dr. Clemens Grosche † (Vorsitzender)
Günter Conrad (Vorstand)
Stiftungsrat Lady Hélène Ustinov (Ehrenpräsidentin)
Igor Ustinov (Vorsitzender)
Eckhard Sachse
Christopher H. Wasserman

Stiftung

Sir Peter Ustinov war es ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen, gleich welchen Alters, welcher Religion, welch ethnischer oder sozialer Herkunft, eine lebenswerte und an Optimismus orientierte Zukunft zu verschaffen.

Sein persönliches Engagement gegen Vorurteile, sein Plädoyer für gegenseitigen Respekt und seine humanistische und weltoffene Grundhaltung bilden das Leitbild der Stiftung.

Die Sir Peter Ustinov Stiftung ist als Sammelstiftung konzipiert. Das jährliche Fördervolumen beträgt ca. 1 Mio. Euro.

Bedeutung von „Inclusive Education“ für die Peter Ustinov Stiftung

Der Ansatz von „Inclusive Education“ bedeutet, die Ursachen einer fehlenden oder eingeschränkten Teilhabe an Bildung zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten, die eine Teilhabe an qualifizierter Bildung aller Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrem Umfeld, Geschlecht und Herkunft ermöglichen. Im Fokus des Ansatzes stehen sogenannte Randgruppen, denen aufgrund ihres Geschlechts, Umfelds oder ihrer Herkunft der uneingeschränkte Zugang zu Bildung versagt ist.

Das Ziel der Peter Ustinov Stiftung ist es, die Lebensbedingungen insbesondere behinderter, gesellschaftlich oder sonst benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu verbessern und ihnen die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Parallel verfolgt sie den Abbau von Vorurteilen, denn diese sind die häufigste Ursache für Ausgrenzung und damit der Verhinderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

„Inclusive Education“ bildet damit im doppelten Sinne die theoretische Klammer sowohl für die nationalen als auch für die internationalen Bildungsaktivitäten und auch für die humanitären Projekte der Stiftung.

Durch zahlreiche humanitäre Aktivitäten mit starken Partnern in Entwicklungs- und Schwellenländern verfolgt die Stiftung die Verbesserung der Zugangsbedingungen zu Bildung insbesondere für Randgruppen. Gleiches gilt für Barrieren, die durch Vorurteile entstehen. Diesen begegnet die Stiftung durch die Vorurteilsforschung und konkrete Projekte zum Abbau von Vorurteilen.

Zugleich bedeutet „Inclusive Education“, die Inhalte und Strukturen von Bildung dergestalt anzulegen, dass sie allen Kindern und Jugendlichen das Weiterkommen ermöglicht. Dies trifft ein Kernanliegen der Stiftung, deren Projekte und Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Schule und Erziehung in Deutschland auf die Entwicklung innovativer Inhalte und Methoden zielen.